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Stresstest – bist du auf eine Rezession vorbereitet?

Stresstest - Bist du gut auf eine Rezession vorbereitet?

In den USA hat sich das Verhältnis der langfristigen zu den kurzfristigen Zinssätzen umgekehrt (“inverted yield curve”), das heißt die Zinsen für kurzfristige Kredite sind höher als die für langfristige. Dies wird als Zeichen für eine mögliche kommende Rezession gedeutet, weil allen US-Rezessionen in den letzten 50 Jahren mit einem Abstand von ungefähr 6 bis 18 Monaten eine inverse Zinskurve vorangegangen ist. Allerdings ist nicht auf jede Inversion der Zinskurve auch eine Rezession gefolgt.

Dies liegt wahrscheinlich daran, dass sich Ursache und Wirkung nicht klar trennen lassen: erstmal drücken die untypischen niedrigeren Zinsen für das langfristige zur Verfügung stellen von Kapital ja nur aus, dass die Erwartung der Anleger für langfristige Zinssätze niedriger sind, als normalerweise. Wann sinken Zinssätze? Wenn die Aufnahme von Krediten befördert werden soll. Das ist ein geldpolitisches Mittel, das in Rezessionen eingesetzt wird, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

 

Die inverse Zinskurve drückt eine Erwartung aus

Man kann aus der Inversion der Zinskurve also schließen, dass überproportional viele Marktteilnehmer eine Rezession erwarten. Man kann allerdings nicht erkennen, ob diese Erwartung tatsächlich auf fundamentalen Informationen beruht – wie zum Beispiel gesunkenen Auftragseingängen von Unternehmen – oder nur auf einem Gefühl. Da der positive Wirtschaftszyklus seit der “Big Recession” von 2008/09 schon überdurchschnittlich lange anhält, gehe ich davon aus, dass immer mehr Marktteilnehmer “das Gefühl” haben, dass es nicht mehr lange so weitergehen kann. 

Wenn sich diese irreale Einschätzung medial multipliziert, kann dies reale Auswirkungen auf das Konsumverhalten der Menschen haben: Ausgaben werden verschoben, es wird gespart, und das Wirtschaftswachstum sinkt. Wenn die Notenbanken es schaffen, mit ihrer Zinspolitik sensibel gegenzusteuern und es keine fundamentalen Probleme gibt, muss sich der Abwärtstrend nicht verstärken und eine gravierende Rezession bleibt aus.

 

Aktuelle wirtschaftliche Daten beeinflussen die Erwartungshaltung

Gibt es allerdings echte, möglicherweise auch branchenweite Probleme, sind Konsumenten nicht nur gefühlt von den möglichen Auswirkungen einer Rezession bedroht, sondern real: Bei sinkenden Auftragszahlen versuchen Unternehmen im ersten Schritt ihre Ausgaben zu senken. Das resultiert im Abbau von Arbeitsplätzen. Die verfügbaren Einkommen der Haushalte sinken, was sich wiederum negativ auf den Konsum, und in der Folge auf die Wirtschaftsleistung auswirkt. 

Auch diese Mechanik wird durch Ängste und Konsumzurückhaltung von (noch) nicht von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen verstärkt. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei so einem Szenario nur über Zinspolitik eine gravierende Rezession verhindert werden kann, ist deutlich geringer.

 

Die Umkehr der Zinskurve ist kein hundertprozentiger Indikator

Ob eine Rezession in den USA bevorsteht, die dann mit hoher Wahrscheinlichkeit auch globale Auswirkungen hätte, kann man besser beurteilen, wenn man sich weitere Indikatoren anschaut. Etwa die Anzahl von neuen Anträgen auf Arbeitslosengeld und das Konsumverhalten der Verbraucher. Hierauf heben auch Kommentatoren wie Bank of America CEO Brian Moyhinan ab, die nicht von einer bevorstehenden Rezession ausgehen.

Ich gehe davon aus, dass diese Einschätzung für den Moment richtig ist. Allerdings ist das aus meiner Sicht auch gar nicht die Frage. Denn auch vorherige Rezessionen begannen ja nicht sofort, nachdem sich die Zinskurve gedreht hatte. In 2020 wird Donald Trump sicher alles in seiner Macht stehende tun, um eine Rezession vor seiner erneuten Kandidatur zu verhindern. Das machen seine aggressiven Attacken auf die Fed deutlich. 

 

Können die US-Verbraucher es reißen?

Allerdings sind die Leitzinsen für die USA schon auf einem relativ niedrigen Niveau, was den Spielraum der amerikanischen Notenbank nach unten einschränkt. Gleichzeitig ist der Konsum der privaten Verbraucher schon jetzt stark kreditfinanziert, und fast 40 Prozent haben – trotz historisch niedriger Arbeitslosenrate – eine Notfallreserve von weniger als 400 EUR. Diese Menschen leben also von Gehalt zu Gehalt. Das würde ich nicht als nachhaltige Konsumkraft einordnen.

Wie sieht es in Deutschland aus? Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank im August auf den tiefsten Stand seit November 2012. Tatsächlich befinden wir uns nach den vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes in einer technischen Rezession (Rückgang der Wirtschaftsleistung zwei Quartale in Folge). Es gibt aber noch keinen Rückgang im Vorjahresvergleich. Steuer- und Sozialversicherungseinnahmen sprudeln. Und das Konsumklima soll im September stabil bleiben.

 

Habe ich ein déjà vu?

Aber ich sehe seit ein paar Monaten Entwicklungen, die mich im Rückblick an die Jahre 2007/2008 erinnern. Damals sind mir diese Signale nicht aufgefallen. Oder ich habe nicht weiter darüber nachgedacht. Dementsprechend unangenehm bin ich im Herbst 2008 von der Kündigung meines Jobs überrascht worden. Fast zeitgleich ist die Agentur, in der mein Mann arbeitet, durch die x-te Übernahme gegangen. Das hätte sehr leicht auch mit dem Verlust seines Jobs einhergehen können. 

Glücklicherweise ist dies nicht passiert. Und auch ich konnte nahtlos einen neuen Job finden. Bei richtiger Deutung der wirtschaftlichen Gesamtsituation wären wir aber weniger von glücklichen Umständen abhängig gewesen. Und wir hätten mit besserer Vorbereitung die Chancen des Aktiencrashs 2008/09 nutzen können – das hätte uns auf dem Weg in finanzielle Unabhängigkeit um Jahre nach vorne gebracht. 

 

Warnsignale

Wo sehe ich aktuell Parallelen zu den Anfängen der “Big Recession”? Viele Unternehmen scheinen ihre Werbeausgaben zurückzufahren. Das sind Kosten, die immer zuerst auf den Prüfstand gestellt werden, wenn Umsätze sinken und Gewinnziele gefährdet sind. 

In der Automobil- und Zulieferer-Branche – Deutschlands größtem Arbeitgeber – scheinen Kurzarbeit und Entlassungen keine Einzelfälle mehr zu sein. In diesen Branchen werden viele Zeitarbeitskräfte eingesetzt, die man bei kleineren Schwankungen in den Auftragsbeständen flexibel abbauen kann. Wenn dort tatsächlich Teile der Stammbelegschaft entlassen werden, kommt mir dies gravierender vor. 

Die aggressive Handelspolitik der USA und der Brexit verstärken die Unsicherheit von Unternehmen und Konsumenten. Das ist  für deutsche Unternehmen, die seit der Einführung des Euros sehr exportabhängig sind, besonders ungünstig. Dazu kommen die technischen Indikatoren. Und psychologische Faktoren. Denn auch CEOs und Geschäftsführer agieren nicht in einem rein Zahlen getriebenen, emotionslosen Vakuum, sondern lassen sich von multiplizierter Meinung beeinflussen. 

 

Mach einen Rezessions-Stresstest

Es macht daher Sinn, die eigene finanzielle Situation einfach mal einem gedanklichen “Rezessions-Stresstest” zu unterziehen. Wenn du dabei Schwächen feststellst, kannst du aktiv gegensteuern. Und das deutlich rationaler, als wenn du so wie ich in einer Rezession von einer Kündigung überrascht wirst. 

Du liest ja auf diesem Blog, weil du dich für das Thema finanzielle Unabhängigkeit interessierst. Vielleicht bist du auch schon die ersten Schritte gegangen. Der “Stresstest” soll sicherstellen, dass du das, was du dir gerade aufbaust oder schon aufgebaut hast, auch bei einem wirtschaftlichen Abschwung möglichst wenig gefährdest. 

 

Mach deine Finanzen rezessionssicher, Schritt 1: Deine Arbeitsstelle und dein Einkommen – wie sicher ist dein Cash-Flow?

Idealerweise behältst du dein normales Einkommen, deine Ausgaben sind deutlich niedriger, und du kannst weiterhin sparen und investieren. Du wärst nicht in deiner Existenz gefährdet, solange dein Einkommen deine Ausgaben nachhaltig deckt. Für eine gewisse Zeit könntest du Ausgaben auch aus Rücklagen decken, siehe nächster Punkt. An dieser Stelle ist dir wahrscheinlich schon klar, warum niedrige Fixausgaben vorteilhaft, und Konsumschulden keine gute Idee sind.

 

Mit diesen Fragen kannst du dich Stress-testen:

  • Wie sicher ist dein Arbeitsplatz? Wenn du verbeamtet bist, hast du hier natürlich das große Los gezogen. Ansonsten ist die Branche relevant, in der du arbeitest. Ist sie sehr konjunkturabhängig oder nicht (Beispiel Maschinenbau versus Energieversorger)? 
  • Innerhalb einer Branche gibt es stärkere und schwächere Player – wie steht dein Arbeitgeber im Wettbewerbsumfeld da (oder deine Kunden, wenn du selbständig bist)?
  • Arbeitest du in einer Aktiengesellschaft oder gehört deine Firma zu einer internationalen Holding, die an der Börse gelistet ist? In diesem Fall gibt es einen zusätzlichen Kostendruck (= Druck, Arbeitskräfte abzubauen) aus dem Kapitalmarkt. Wie hat dein Arbeitgeber in vergangenen Rezessionen agiert?
  • Bist du noch in der Probezeit? Hast du einen Zeitvertrag? Hast du einen unbefristeten Vertrag? Hast du einen Geschäftsführervertrag, für den die normalen Arbeitnehmerrechte nicht gelten?
  • Wie lange arbeitest du schon im Unternehmen? Würden sich deine persönliche Umstände im Falle einer Sozialauswahl bei betriebsbedingten Kündigungen günstig auswirken (Dauer der Betriebszugehörigkeit, höheres Alter, unterhaltsberechtigte Kinder, Schwerbehinderung)?
  • Hättest du gegebenenfalls Anspruch auf eine Abfindung? In welcher Höhe?
  • Wie werden deine Leistungen von deinen Vorgesetzten eingeschätzt? Wie sah deine letzte Bewertung aus? (Übrigens keine Garantie: ich habe relativ kurz bevor meine Arbeitsstelle weggefallen ist, noch eine sehr gute Performance-Bewertung und eine Gehaltserhöhung bekommen)
  • (Wie) kannst du dich durch Engagement oder Beziehungen so unentbehrlich machen, dass du der/die letzte bist, auf den/die deine Vorgesetzten verzichten wollen?
  • Ist deine Qualifikation so begehrt, dass du auch in einer Rezession ohne fremde Hilfe kurzfristig einen neuen Job finden könntest?
  • Hast du ein gut gepflegtes Netzwerk, über das du auch in einer Rezession schnell einen neuen Job finden könntest?

 

Mach deine Finanzen rezessionssicher, Schritt 2: Dein Sicherheitsnetz – hast du genug Rücklagen aufgebaut?

Wenn du in Deutschland wohnst, sozialversicherungspflichtig beschäftigt bist und bestimmte Mindestanforderungen erfüllst, kannst du bei Verlust deines Arbeitsplatzes Leistungen der Arbeitslosenversicherung in Anspruch nehmen. Als Selbständiger hast du dich wahrscheinlich nicht arbeitslosenversichert. Da du im Fall der Fälle Arbeitslosengeld erst einmal beantragen musst, und die Leistungen frühestens am Ende des Monats nach Antragstellung ausgezahlt werden, brauchst du auf jeden Fall eine Rücklage. Je weniger Leistungen dir zustehen, desto größer solltest du deine Notfall-Rücklage kalkulieren.

Ziel ist, dass du auch bei vorübergehendem Verlust deines Einkommens nicht in die Situation kommst, deine Investitionen auflösen zu müssen. Es gibt zwar keinen direkten Zusammenhang zwischen einer Rezession und dem Crash von Aktien- und Immobilienmärkten. Aber es gibt auch keine Garantie, dass es nicht zumindest zu größeren Korrekturen kommt. Und dann können die Verluste bei einem Verkauf deutlich höher sein, als die Opportunitätskosten für risikofrei gehaltene Beträge. 

Zur Anlage des Notfall-Polsters gibt beziehungsweise gab es in der Community auch abweichende Meinungen, siehe zum Beispiel dieser Post . Allerdings ist Karsten von “normalen” Notfällen wie einer kaputten Waschmaschine oder einer großen Autoreparatur ausgegangen, die bei entsprechend hohen Gehältern aus dem Anteil gezahlt werden können, der eigentlich als Sparrate vorgesehen ist. Und der Post wurde zu einem Zeitpunkt geschrieben, als es keinerlei Rezessionssignale gab. Ich würde aber weder unsere persönliche Notfall-Rücklage noch die Rücklagen für unsere vermieteten Immobilien mit einem Risiko anlegen, das über dem eines Tagesgeldkontos liegt.

 

Mit diesen Fragen kannst du dich Stress-testen:

  • Hast du in den vergangenen 24 Monaten mindestens 12 Monate in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt?
  • Wie hoch ist dein Anspruch auf Arbeitslosengeld I? (Achtung, die Arbeitslosenversicherung zahlt einen rechnerischen Nettobetrag, und den auch nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze, einen Rechner findest du hier).
  • Wie lange hättest du Anspruch auf Arbeitslosengeld I? (Standard 6 bzw. 12 Monate, ab 50 Jahre 15 Monate, ab 55 18 Monate, Abzüge bei freiwilligem Aufhebungsvertrag)
  • Wie hoch sind deine eigenen finanziellen Reserven? Genug um 3 Monate deiner notwendigen Ausgaben abzudecken? 6 Monate? 1 Jahr?
  • Brauchst du zusätzliche Reserven, weil du in Kapitalanlage-Immobilien investiert hast, bei denen schon Sonderumlagen geplant sind oder kurz- bis mittelfristig auf dich zukommen könnten?
  • Hast du deine Notfall-Reserve so angelegt, dass du sie im Notfall auch wirklich schnell liquidieren kannst?
  • Wenn deine Notfall-Reserve noch nicht groß genug ist: wie schnell kannst du sie aufstocken?

 

Mach deine Finanzen rezessionssicher, Schritt 3: Deine Investitionen – entspricht deine Asset-Allokation deinem Risikoprofil?

Selbst wenn du dich bei den beiden ersten Punkten gut aufgestellt fühlst, solltest du an dieser Stelle deine Risikotoleranz ehrlich überprüfen. Die Idee ist ja, dass du auch in einer Rezession nicht in die Situation kommst, Kapital auflösen zu müssen, das eigentlich dem Vermögensaufbau dient. Und schon gar nicht, dabei auch noch Verluste zu realisieren. 

Aber wenn deine Asset-Allokation nicht deiner Risikotoleranz entspricht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du während einer Korrektur oder eines wirklichen Crashs Assets verkaufst. Nicht weil du musst, sondern weil du Angst bekommst, dass sie nur noch weiter im Wert fallen und nie wieder steigen werden. Mich hat überrascht, wie viele der Kommentatoren, die sich vorher auf Blogs als stoische Buy- and Hold-Anleger präsentiert hatten, bei der überschaubaren Korrektur Ende vergangenen Jahres schon sehr nervös geworden sind, und teilweise mit Verlust verkauft haben. 

Wir reden hier nicht von Spekulation, bei der es natürlich Sinn macht, Verluste zu begrenzen. Sondern von Langfrist-Anlage, bei der gerade für junge Anleger Korrekturen eine willkommene Nachkauf- aber auf keinen Fall eine Verkaufsgelegenheit sein sollten. Nach meiner Einschätzung ist das Durchhalten für Anleger, die in breite ETFs investieren, psychologisch deutlich leichter: Sie können sich selber mit dem Argument überzeugen, dass ein kompletter und dauerhafter Zusammenbruch aller Aktienmärkte sehr unwahrscheinlich ist. Die gleiche Argumentation fällt bezogen auf eine Einzelaktie tatsächlich schwerer.

 

Mit diesen Fragen kannst du dich Stress-testen:

  • Wie sieht deine Asset-Allokation rechnerisch aus? Welche Anteile hältst du in welchen Anlageklassen?
  • Hast du Geld in P2P investiert? In Kryto-Währungen? In Real Estate Crowdfunding? In welche Risikoklasse ordnest du das ein? Würde auch ein Investor, der 20 Jahre mehr Erfahrung hat als du das so einordnen? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?
  • Hast du wirklich nur Geld mit höherem Risiko investiert, das du in den kommenden 10 Jahren nicht brauchst?
  • Mit wie viel war dein Depot bis dato maximal im Minus? Wie hat sich das angefühlt?
  • Wie oft hast du während der Korrektur Ende letzten Jahres in dein Depot geschaut? Hast du nachgekauft? Warst du in Versuchung Aktien oder ETFs zu verkaufen? Hast du Aktien oder ETFs verkauft? Warum? 
  • Stell dir vor, dein Depot-Konto ist mit 30% im Minus. Mit 50%. Bau diese Werte in das Chart ein, in dem du dein Netto-Vermögen trackst. Wie fühlt sich das an? Was wären deine nächsten Schritte, wenn diese Situation tatsächlich eintreten sollte?
  • Hast du dein Risiko über Kredithebel erhöht? Dies ist zum Beispiel bei fremdfinanzierten Immobilien relevant. Ich habe hierzu auch etwas in meinem Post zum aktuellen Immobilien-Hype geschrieben.
  • Wie sieht deine Cashflow-Rechnung aus, wenn du in vermieteten Wohnungen mehr Leerstand hast, als aktuell eingeplant?
  • Musst du eine Wohnung verkaufen, wenn deine Bank sie bei fallenden Immobilienpreisen nur noch 30% niedriger bewertet als bei der Vergabe des Kredits und eine Ausgleichszahlung von dir fordert?

 

Wenn du dich ehrlich mit diesen Fragen auseinandersetzt und entsprechende Konsequenzen ziehst, falls nötig, solltest du gut auf eine Rezession vorbereitet sein. Das erlaubt dir dann mit Augenmaß zu agieren. Also, nicht von heute auf morgen jeglichen Konsum einstellen, sondern aufmerksam beobachten was passiert, und dein Verhalten gegebenenfalls weiter anpassen. 

Lass dich dabei nicht von den Crash- und Weltuntergangs-Propheten runterziehen: Rezessionen sind normaler Bestandteil von Konjunkturzyklen. (Die Propheten übrigens auch, irgendwann haben sie dann natürlich mal recht). Und auch Aktien- und Immobilienpreis-Crashes gibt es immer wieder. Wenn du deine persönliche Situation vernünftig abgesichert hast, und deine Asset-Allokation deinem Risikoprofil entspricht, ist ein Crash für dich eine Chance. Lass dir von niemandem etwas anderes einreden.

Financial Independence Rocks!

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