Personal Finance

Helden erkennt man im Rückspiegel (nein, nicht die Crash Propheten :)

Helden erkennt man im Rückspiegel...

Erstmal das wichtigste: Ich hoffe, dass es dir und deiner Familie gut geht, und du von den Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht zu stark betroffen bist.

Nachdem ich die letzten Wochen bis über beide Ohren ins Schreiben einer Hausarbeit und einer Präsentation für die Uni vertieft war, wollte ich jetzt eigentlich meine Personal Finance 1.0 Serie für Berufsanfänger fertig schreiben. Das stelle ich aufgrund der aktuellen Corona-Krise erstmal nach hinten.

Stattdessen möchte ich in der nächsten Zeit auf dem Blog mit dir teilen, was mir aktuell an den Märkten auffällt, und wie ich damit in Bezug auf unsere Investitionen umgehe. So möchte ich dich dabei unterstützen, dir eine ausgewogene eigene Meinung zu bilden. Damit du besser gewappnet bist, dich in den nächsten Wochen und Monaten von der “Hey-lass-uns-schnell-mit-den-Turnaroundkandidaten-reich -werden”-Fraktion genauso wenig von deiner Strategie als Langfrist-Investor abbringen zu lassen wie von den “Haben-wir-doch-schon-immer-gesagt”-Crashpropheten

 

Sie haben es doch schon immer gewusst – nicht

Einen Kommentar zu den Crashpropheten werde ich mir nicht verkneifen. Dazu ist es einfach zu dreist, wie die im meinem Post gefeatureten “Gurus” nach einer Woche Schockstarre wieder hochgepoppt sind. Und gleich noch ein paar dazu. So hatten doch gerade noch in dieser Veranstaltung am 18.01. Florian Homm und Michael Mross den Crash doch eigentlich abgesagt. Aber so war’s dann doch irgendwie nicht gemeint. Florian Homm hat es eigentlich schon längst und noch viel früher gewusst, und Michael Mross scheint sich in der letzten Woche ganz einig mit seinen Gästen, dass sie genau diesen oder doch mindestens genau diesen größten Crash aller Zeiten punktgenau angekündigt haben.

Sorry, liebe Crash Propheten, wenn das das Level von Prognose-Sicherheit ist, auf dem ihr operiert, ist das leider kein Alleinstellungsmerkmal. Dass es an Märkten Aufs und Abs gibt, und dass nach einem Hoch auch irgendwann wieder ein Tief kommt, das ist ein Allgemeinplatz. Und dass es immer einen Anlass für etwas gibt, auch. Ein Mehrwert wird’s nur durch Prognosen, die konkret und direkt zu richtigen Handlungsanweisungen führt. 

 

Ach so, der Anlass ist immer ein anderer?

Die Propheten beschäftigen sich ja intensiv mit ihrem Feld. Da hätte jemandem, der seine Prognosen aus der geo-politischen Lage abgeleitet, ja zum Beispiel die Unwucht auffallen können, die durch den Einstieg der USA in die Ölproduktion entstanden ist. In der Folge wäre vielleicht interessant gewesen, dass Russland seinen Goldspeicher auffällt, und die Araber sich über einen IPO am Kapitalmarkt Zugang eine fette Liquiditätsspritze verschaffen. Soweit ich weiß, hat Nassim Taleb schon vor mehreren Jahren auf den Verstärker Globalisierung hingewiesen, gerade auch in Hinblick auf die schnelle Verbreitung einer Epidemie. Krall, Friedrich und Weik haben sich in ihren Szenarien feste auf’s EZB-/Euro-Bashing  im allgemeinen, und Deutschland/Merkel-Bashing im speziellen konzentriert. Wer tatsächlich Markus Kralls Anregung gefolgt ist, einen Teil seines Kontos zu räumen, damit in England Gold zu kaufen, und in den englischen Tresor packen zu lassen, ist möglicherweise gerade nicht so richtig happy. Auch diejenigen, die ihre Euros in norwegische Kronen umgetauscht haben, würden das vielleicht gerne wieder rückgängig machen. 

Ironischerweise ist es gerade so, dass genau das Gegenteil von dem zutrifft, was die Crash Propheten in den letzten Jahren gepredigt haben: Wer in dem Zeitraum seine Liquidität auf dem Tagesgeldkonto gelassen hat, statt Gold in England zu lagern, ein Häuschen am Plattensee zu erwerben oder Nachbars Streuobst-Wiese, ist jetzt optimal aufgestellt. Er oder sie kann mögliche Durststrecken durch Arbeitslosigkeit durchstehen, und Anteile an praktisch allen Sachwerten günstiger erwerben. Aber zumindest die Investition in Whiskey hilft vielleicht, sich das Ganze schön zu trinken. 

 

Einmal Eigenverantwortung bitte

Ich habe das überzeichnet, weil mich die Dreistigkeit der Crash Gurus wirklich ärgert. Aber auch der augenscheinliche Unwillen der Crash Jünger, zu erkennen, dass ihre Helden nackt sind wie der sprichwörtliche Kaiser. Natürlich sehe ich es auch so, dass es schon alleine aufgrund von Inflation keine Dauerlösung ist, Geld auf Konten zu lagern. So kann man Vermögen und arbeitsunabhängiges Einkommen nachhaltig nicht aufbauen. Deshalb macht es Sinn, zu sparen und zu investieren. 

Mit Panik vor, während und nach unvermeidlich immer wieder stattfindenden Rückgängen am Aktienmärkten geben die Crash Propheten “normalen”  Menschen aber gerade nicht das Selbstbewusstsein, die notwendigen Entscheidungen unter Unsicherheit zu treffen. Natürlich nicht, denn dann würde das Geschäftsmodell der “Fear Merchants” nicht mehr aufgehen: gut informierte, eigenverantwortliche Investoren brauchen ihre Produkte nicht.

 

Ja, es ist diesmal anders, wie immer

Natürlich lassen die aktuellen Ereignisse auch Investoren, die seit Jahrzehnten dabei sein, nicht unberührt. Mich auch nicht. Dazu sind wir alle viel zu emotionsgesteuert. Umso mehr, wenn es um ein potenziell existenzielles Thema geht. Und wir treffen auch Fehleinschätzungen. Ich habe mich selber zum Beispiel im Januar und auch noch im Februar gewundert, warum nach dem Ausbruch des Virus in China die Reaktionen an den Börsen sehr klein blieben. Es gab auch Experten, die explizit davon ausgegangen sind, dass das Virus sich nicht mehr als schwarzer Schwan entpuppen könnte – weil es inzwischen ja bekannt war und die Börsen Zeit hatten, das einzupreisen. (Nassim Taleb hat in einem Interview mit Bloomberg tatsächlich auch explizit gesagt, dass COVID19 ein weißer Schwan ist und kein schwarzer).

Ich könnte mir aber vorstellen, dass es gerade bei Profis einen ähnlichen Effekt gegeben hat, wie ich ihn auch bei mir festgestellt habe: ich habe in den letzten 20 Jahren schon mindestens drei Epidemien aus Asien und Afrika mitbekommen, bei denen sich Befürchtungen eines größeren Ausbruchs in Europa und Amerika im Nachhinein nicht bestätigt haben. Und so sind bin ich unbewusst eher davon ausgegangen, dass die Entwicklung auch hier wieder ähnlich verläuft. Also auch ein Irrtum des linearen Denkens. Aber für menschliche Gehirne wahrscheinlich schwierig anders machbar. Muss man sich nur zwischendurch immer mal wieder dran erinnern. Und da komme ich schon zu meinem zweiten Thema. 

 

This too shall pass

Was ich wirklich super finde: die Leute, die eher auf die moderate Finanz Community gehört haben, als auf die Crash-Master scheinen im Gros deutlich besser mit den Rückgängen in ihren Depots zurechtzukommen, und keine Panikverkäufe zu machen, als es in früheren Krisen der Fall war.  Optimalerweise baust du dein Depot sowieso in Sparraten auf – und zwar immer mit Geld, das du in den kommenden 10 bis 15 Jahren nicht brauchst. Psychologisch am einfachsten, und in den allermeisten Fällen auch Erfolg versprechendsten ist ein Welt-Portfolio, das schon mit nur einem einzigen ETF abgedeckt werden kann. 

Was mir im Moment aber auffällt, sind viele junge Anleger, die in Einzelaktien investieren. Auch damit kann man sich ein diversifiziertes Portfolio aufbauen. Die Wahrscheinlichkeit, den Markt zu schlagen ist eher niedrig. Mit der Einzelselektion bringt man systematisch mehr Risiko ins Portfolio, und je länger der Anlagezeitraum, desto weniger macht die gegenüberstehende Chance aus. 

 

Langfristiges Investieren und kurzfristiges Spekulieren nicht vermischen

Da ich selber einkommensorientiert investiere, habe ich in den vergangenen gut drei Jahren unser Portfolio auch mit Dividendentiteln aufgebaut. Basismäßig mit regional diversifizierten ETFs, und aufgrund der hohen Bewertungen für die USA ergänzt um Einzeltitel. Das ist aus meiner Sicht aber nur eine “Notlösung”. Die bin ich eingegangen, weil mein Planungshorizont zu kurz war, um sinnvoll vom internen Zinseszinseffekt zu profitieren, bevor ich in die Situation kommen kann, die Erträge zu verkonsumieren.

Gerade wenn du einen längeren Zeithorizont hat, solltest du von einem langsamen und kontinuierlichen Depotaufbau ausgehen. Und zwar aus der Perspektive eines Investors. Klar, du kannst auch spekulativ Aktien kaufen. Es ist aber gefährlich beides zu vermischen. Wenn ich aktuell bei Youtube unterwegs bin, scheint es mir gerade auch im Hinblick auf klassische Dividendentitel ein ziemlich großes spekulatives Element zu geben. Das ist riskant, insbesondere wenn sich jemand möglicherweise auch noch mit seiner kurz- und mittelfristig zur Verfügung stehenden Liquidität verschätzt. (Vielleicht hilfreich in diesem Zusammenhang mein Post Stresstest – bist du auf eine Rezession vorbereitet?).

 

Psychologisch kommt Corona erst jetzt an der NYSE an

Ich habe den Eindruck, dass in Europa die Auswirkungen der realen Corona-Krise in den USA auf die US-Börsenpsychologie, und in der Folge auf die  europäischen Börsen massiv unterschätzt sein könnten. Im Moment scheinen die meisten davon auszugehen, dass auch die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus an den Börsen weitgehend eingepreist sind. Da wäre ich mir nicht sicher: Theoretisch kannten Anleger Ende der vergangenen Woche die Faktenlage aus Europa. Der Virus ist aber in den USA – und auch Großbritannien – politisch nicht ernst genug genommen worden. Und zwar nicht nur generell, das ist ja in den meisten Ländern passiert, sondern auch hinsichtlich möglicher Eindämmungsstrategien.

Boris Johnson expliziter Ansatz war bis noch vor ungefähr einer Woche die “Herden-Immunität”, der von Trump und seinen Beratern möglicherweise auch. Beide Gesundheitssysteme sind für diese Krise denkbar schlecht aufgestellt. Der NHS stößt regelmäßig mit der jährlichen Grippewelle an seine Grenzen. In diesem Winter gab es Bilder von Kindern, die in Notaufnahmen auf dem Fußboden liegen mussten. In den USA ist auch mit Obamacare nicht im Ansatz eine Absicherung für den Krankheitsfall gegeben wie bei uns. Viele Menschen haben extrem hohe Eigenbeteiligungen bei ihren Versicherungen. Je nach Versicherungsvertrag gibt es Einschränkungen der Ärzte und Krankenhäuser, die genutzt werden können. Häufig ist die Versicherung an die Behandlung innerhalb des eigenen Bundesstaates gebunden. Eine Behandlung analog der Schleswig-Holsteiner, die aktuell in Hamburger Krankenhäusern behandelt werden, gäbe es nicht. 

Gleichzeitig arbeiten sowohl in den USA als auch in Großbritannien im Vergleich zu Deutschland sehr viele Menschen als Selbständige in der Gig Economy, fest angestellt mit at-will Verträgen (können jederzeit fristlos gekündigt werden), oder mit zero-hours contracts. Wie der Name schon sagt, ist bei diesen Verträgen kein Basis-Stundenkontingent und damit auch kein Basiseinkommen garantiert. Die soziale Absicherung ist also auf zwei Ebenen deutlich schlechter als zum Beispiel in Deutschland. Das vergessen auch diejenigen in der deutschen Finanz Community gerne mal, die hinsichtlich der geringeren Sozialabgaben immer sehnsuchtsvoll nach Amerika schauen. 

Das wird die Durchschlagskraft der Corona-Krise auf die US-Konsumenten verstärken. Und ein kompletter Shutdown wird zu einer Gleichzeitigkeit der Auswirkungen auf viele Branchen führen, die sich so bei einer normalen Rezession nicht ergeben hätte (mal davon abgesehen, dass Rückgänge am Aktienmarkt meist mit 6 -18 Monaten Verzögerung auf eine Rezession folgen. Auch bei der Vorhersage der Reihenfolge hatten die Crash Propheten 2020 kein gutes Händchen). 

 

Langes Warten rächt sich

Verzweifelte Menschen im Kombi mit einer Kultur, die praktisch jedem freien Zugang zu Waffen gewährt, sind eine explosive Mischung. Nicht verwunderlich also, wenn Donald Trump eine schnelle Immunisierung breiter Bevölkerungsschichten als politisch attraktive Lösung erschienen wäre. Verluste auf dem Weg zur Herden-Immunität wären bedauernswert, hätten aber als notwendiges patriotisches Opfer im Krieg gegen das “chinesische Virus” verkauft werden können. Zumindest schien Trumps Rhetorik schon auf diese Linie ausgerichtet. 

Aber das Virus war zu schnell. Blogger aus dem Pacific Northwest haben schon vor mehr als zwei Wochen geschrieben, dass die Corona-Fälle in ihrer Region so ansteigen, dass es langsam unheimlich wird. Auch in San Francisco war das Problem offensichtlich. Und internationale Unternehmen haben schon Ende Februar eigene Maßnahmen ergriffen wie Reiserestriktionen oder den Wechsel ins Homeoffice wo möglich. Die grundsätzliche Erkenntnis, dass es auch in den USA zu großen Zahlen an Infizierten und einer Rezession kommen wird, sollte sich also in den Kursen schon widerspiegeln. 

 

Ist günstig wirklich günstig?

Aber auch an den US-Börsen gibt es einen psychologischen Unterschied zwischen der Bewertung eines abstrakten Szenarios, und der direkten Betroffenheit. Das ist bei Menschen immer so, und ein Grund für die verzögerten politischen Reaktionen außerhalb Asiens. Und in diesem Sinne ist die aktuelle Krise tatsächlich auch anders als andere, zum Beispiel die Finanzkrise. Da waren Angestellte in der Finanzindustrie und Menschen mit sub-prime Finanzierungen direkt betroffen. Aber nicht ganze Städte. Wer aktuelle Bilder aus New York gesehen hat und die Stadt im Normalzustand kennt, bekommt ein Gefühl für den Unterschied. Mich erinnert das eher an 9/11 und die folgende globale Depression – im Wortsinne, nicht finanztechnisch – als an die Finanzkrise. Aber auch das war noch eine andere Stimmung. Vor diesem Hintergrund würde es mich nicht wundern, wenn wir neue Panik-Level an den Börsen sehen. 

Außerdem ist aktuell eine echte Bewertung von Einzelunternehmen praktisch unmöglich: von welchem nachhaltigen Gewinn gehst du aus, wenn das KGV jetzt super aussieht? Welchen Abschlag machst du auf die Dividende, wenn die Dividendenrendite jetzt hoch aussieht? Traust du dir eine Bewertung des Anlagevermögens inklusive Markenrechten zu, wenn das KBV jetzt aussieht als wäre es niedriger als 1? Wie schnell wird vorhandene Liquidität verbraucht sein? Wird ein Unternehmen verstaatlicht? Wenn jetzt alle bekannten Infos eingepreist sind, müssten die aktuellen Kurse auf Markteffizienz beruhen. Und dann wäre ein vermeintlich günstiger Wert eben nicht wirklich günstig.

 

Abgerechnet wird zum Schluss

Wenn du die aktuelle Phase für eine Spekulation auf Turn-arounds von “Fallen Angels” nutzen willst, dann mach dir bewusst, dass du genau das tust: spekulieren, und nicht langfristig investieren. Anders ist es bei laufenden Sparplänen auf einzelne Unternehmen, die jetzt besonders unter die Räder gekommen sind. Für die Auswahl dieser Unternehmen hattest du ja schon vorher eine gute Begründung. Also eine klare Idee, warum du langfristig in genau diese Unternehmen investiert sein willst. 

Wenn dir jetzt auffällt, dass du auch bei deinen Einzeltitel-Sparplänen nicht so sicher bist, und dich zu sehr von anderen in der Finanz Community hast beeinflussen lassen, ist doch auch okay. Dann weisst du ab jetzt, dass du dich vielleicht besser für eine ETF-Strategie entscheiden solltest.

Richtig cool sind nur diejenigen, die nicht nur wissen, wann und warum sie ein Risiko eingehen, sondern auch, wann und warum sie es lassen. Und die das auf Basis ihrer Risikotoleranz und  Cashflow Planung entscheiden, nicht abhängig von ihrer virtuellen oder realen Community. Abgerechnet wird immer erst zum Schluss. 

Bitte bleib zuhause, gesund und liquide.

 

Katrin / Financial Independence Rocks!

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2 Comments

  • Avatar
    Reply
    Alex Schmitt
    March 27, 2020 at 4:05 pm

    Hallo,

    super Artikel, gefällt mir sehr gut.

    Mit den Crash-Propheten hast Du recht, aber es gibt einige im Hintergrund, die es besser machen. Goldman hat Mitte Februar zum Rückzug geblasen und die Bewertungsfront spricht schon lange von einer historischen Überbewertung.
    Die Frage ist immer wie viel Schmerz Du mit steigenden Kursen aushalten kannst, wenn Du auf den Crash wartest. Ich für mich halte das Jahre durch, aber wenn ich für andere Geld anlege und die es dann abziehen?

    Insofern habe ich den Part über Corona sehr intensiv gelesen und da spricht dann vieles dafür, dass es noch viel tiefer geht, spätestens wenn die Programme der FED eben nicht helfen bei +3 Mio. Arbeitslosen mehr. Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob wir das in Deutschland richtig begriffen haben.

    Grüße, Alex

    • Financial Independence Rocks!
      Reply
      Financial Independence Rocks!
      March 27, 2020 at 4:51 pm

      Hallo Alex,

      Market-Timing ist immer schwierig. Ich hab mich einfach dazu entschlossen, das in größerem Stil nicht mehr zu versuchen. Heißt, ich hab zwar immer nur bei Rücksetzern gekauft, aber insgesamt schon kontinuierlich. Da wird’s dann irgendwann schwierig, für den Fall der Fälle genügend Cash zur direkten Kompensation von Verlusten vorzuhalten. Aber ich muss natürlich auch nur meine eigenen Emotionen einigermaßen im Griff haben, das ist tatsächlich für professionelle Anleger eine andere Situation. Danke fürs Kommentieren!

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