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Deutschland on FI(RE) – Das Buch zum Lebensgefühl (1)

Monika Reich: Wie ich es geschafft habe...(Buchbesprechung)

Heute starte ich eine kleine Post-Serie exklusiv auf deutsch. Das Thema FI(RE) scheint auch in Deutschland immer mehr Leute zu interessieren. Grandios!

Das spiegelt sich auch in den Buchveröffentlichungen zum Thema wider.

In meiner Post-Serie möchte ich dir eine Auswahl an deutschen FI(RE)-Büchern vorstellen, die ich selber gelesen habe.

Alle beschäftigen sich mit realen Menschen, die finanziell unabhängig werden wollen oder dieses Ziel sogar schon erreicht haben. Spannend finde ich die unterschiedlichen Perspektiven der Autoren. Jeder setzt andere Schwerpunkte. Aber alle bieten relevante Insights, aus denen du viel für deinen eigenen Weg mitnehmen kannst.

Also: Los geht’s mit dem ersten Buch!

 

Monika Reich, „Finanziell Frei: Wie ich es geschafft habe, mit 45 ohne Geldsorgen zu leben“

„Monika Reich“ (ein Pseudonym) hat ihr Buch in zwei Teile aufgegliedert. Im ersten Teil schreibt sie über ihren eigenen Weg. Im zweiten Teil lässt sie andere zu Wort kommen. Sie zeichnet ihren Lebenslauf ab ihrer Jugend sehr detailliert nach, und der Leser erfährt viel über ihre Gedanken zu Erwerbsarbeit, Konsum, aber auch den Sicherheitsaspekt als Motivation, um Vermögen aufzubauen.

Ihr Vermögen aus dem sie relativ passives Einkommen bezieht, hat sie im wesentlichen über den recht frühen Kauf der Hälfte eines Mehrfamilienhauses aufgebaut. Inzwischen hat sie in Richtung Aktien und alternative Investments diversifiziert. Die Mieteinnahmen sind aber die Hauptquelle, mit der sie ihren Grund-Lebensunterhalt bestreiten kann.

Interessant finde ich, dass Monika anstrebt, ihr Kapital nicht aufzuzehren. Das ist meiner Sicht auch die deutlich risikoärmere Variante als die oft propagierte 4%-Safe-Withdrawal-Rate. Um dies zu gewährleisten arbeitet sie aktuell noch in begrenztem Umfang freiberuflich. Spannend finde ich auch die Vermögenssituation in ihrer Partnerschaft, die heutzutage sicher eher noch unkonventionell ist.

 

Monika & Friends

Beim zweiten Teil des Buches sind sicher auch Marketing-Aspekte zum tragen gekommen. Monika Reich gibt hier verschiedenen Bloggern und Podcastern wie Peter Ranning, dem Privatier, und Albert Warnecke, dem Finanzwesir, Carte Blanche für einen persönlichen Beitrag zum Thema finanzielle Freiheit. Dadurch gab es dann auf den entsprechenden Blogs natürlich auch Publicity für das Buch. Ist ja auch legitim. Diesen Teil finde ich persönlich nicht so stark, das ist aber auch Geschmackssache. Und wenn man das Thema ganz neu entdeckt oder auch die Protagonisten oder ihre Blogs vorher nicht gekannt hat, ist der Wissensgewinn sicher auch deutlich höher.

Monika selber geht an dieser Stelle auch noch einmal detaillierter auf das Thema Vermögensaufbau mit Immobilien ein. Außerdem hat sie in der überarbeiteten Version, die ich gelesen habe, viele persönliche Finanztipps ergänzt. Auch hier wirst du je nach eigenem Kenntnisstand unterschiedlich viel Neues entdecken. Aber aus meiner Sicht ist es immer angenehm, wenn jemand seine persönlichen Erfahrungen teilt.

 

Anonym bleiben oder nicht?

Einen Punkt gibt es, den ich etwas schade finde: Monika Reich erklärt im Buch selbst und auch noch einmal in einem Podcast beim Finanzrocker Daniel Korth, warum sie unter einem Pseudonym schreibt. (Das gilt nicht nur für das Buch, sondern auch für ihre Beiträge auf dem Blog Klunkerchen).

Ich kann ihre Argumente gut nachvollziehen und respektiere ihre Entscheidung natürlich. Als ich angefangen habe, diesen Blog zu schreiben, habe ich mir auch überlegt, ob ich anonym bleibe (z.B. über Hosting bei einem amerikanischen Provider). Ich glaube aber, dass es dem Thema noch mehr dient, wenn diejenigen, die es propagieren, auch ganz transparent mit ihrem Namen dafür stehen. Wenn berufliche oder Gründe innerhalb der Familie dagegen sprechen, klar, dann ist das nicht immer möglich.

 

Wir brauchen Vorbilder

Aber gerade im Fall von Monika habe ich das Gefühl, dass sie eine tolle Leistung vollbracht hat, zu der sie noch selbstbewusster stehen könnte. Das denke ich manchmal auch bei ihren Posts auf dem Blog Klunkerchen. So blöd es ist, aber gerade in diesem Bereich kann sie als Frau ein besonderes Vorbild sein. Also: liebe Monika, falls du das jemals lesen solltest – tolle Leistung, du kannst stolz auf dich sein!

Für alle anderen: Mach dir wie immer selbst ein Bild.

Monika Reich, „Wie ich es geschafft habe, mit 45 ohne Geldsorgen zu leben“ (kein Affiliate-Link)

 

Financial Independence Rocks!

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